Isolierung Installations

Wärmedämmung für Ihr Haus 

Alles im Überblick

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Dämmungsarten

WDVS-Dämmung

Im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wird das Dämmmaterial direkt an der Außenseite  des Mauerwerks platziert und dann verputzt. Das Dämmmaterial selbst wird entweder geklebt oder gedübelt.

  • Einfache Konstruktion

  • Kostengünstig

  • Anfällig gegen äußere Einwirkungen z.B. Stöße

Vorteile:

Nachteile:

Aufsparrendämmung

Vorteile:

  • Effektivste Dachdämmung

  • Kein Wohnraumverlust

  • Zusätzlicher Schallschutz

  • Teuerste Dachdämmung

  • Hoher Aufwand

Nachteile:

Innendämmung

Innendämmungsmaßnahmen sind meist ökonomisch besser aufgestellt als eine Außendämmung wie etwa beim Dach. Der große Nachteil besteht hierbei aber aus einem Verlust an Innenwohnraum.

Das Verfahren der Zwischensparrendämmung ist bei einer Dachdämmung aus finanzieller Sicht die sinnvollste Methode. Hierbei wird das Dämmmaterial zwischen die Dachsparren eines Schrägdaches geklemmt und mit einer Dampfpressfolie vom Innenraum abgeschottet. 

Außendämmung

Bei der Außendämmung wird das Dämmmaterial außen an der Fassade oder dem Dach angebracht. Bei Verwendung dieser Methode kann am meisten Energie gespart werden und es geht kein Innenraum verloren. Bei dieser Außendämmung können Sie zudem auf unterschiedliche Dämmungsarten zurückgreifen.

Hinterlüftete Vorhangfassade

Kerndämmung

Bei der hinterlüfteten Vorhangfassade wird zusätzlich eine Konstruktion über der Dämmschicht angebracht. In dem gebildeten Zwischenraum kann Luft zirkulieren und verhindert so Feuchtigkeitsansammlung.

Vorteile:

  • Robuste Konstruktion

  • Effektiv gegen Feuchtigkeit

  • Teuer

Nachteile:

Bei einem Mauerwerk mit Zwischenraum kann bei der Kerndämmung der Dämmstoff in loser Form direkt in diesen eingeblasen werden. 

Vorteile:

Nachteile:

  • Sehr günstiges Verfahren

  • Robust

  • Nur an geeignetem Mauerwerk

Im Verfahren der Aufsparrendämmung wird das Dämmmaterial auf der gesamten äußeren Dachfläche angebracht. Dies lohnt sich vor allem, wenn das Dach durch einen weiteren Grund, wie einer Dachsanierung, eh abgedeckt werden muss.

Zwischensparrendämmung

  • Vergleichsweise günstig

  • Raumverlust im Innenbereich

Vorteile:

10/22/2021

Typen der Fassadendämmung

Typen der Dachdämmung

Kosten

Wie kein Haus dem anderen gleicht, so verhält es sich auch mit den anfallenden Kosten für eine entsprechende Dämmung. Hierbei kommt es vor allem auf die Art der verwendeten Dämmstoffe und die Dämmungsart selbst an. Eine genaue Kalkulation ist also nur mit einer Besichtigung vor Ort möglich. Dennoch gibt es ungefähre Kennzahlen, an denen Sie sich bereits im zu Beginn orientieren können.  

WDVS-Dämmung

In diesem Klassiker der Außendämmung können die Kosten bereits in der Dicke des Dämmmaterials variieren. Grob geschätzt liegen die Kosten hier bei 100€-150€ pro Quadratmeter. Für ein Einfamilienhaus kann so mit einer Kostensumme von ca. 20000€ gerechnet werden.

Hinterlüftete Vorhangfassade

Das bewährte Prinzip der hinterlüfteten Vorhangfassade verhindert effektiv Feuchtigkeitsansammlungen und spart so langfristig Kosten. Im Gegenzug ist diese Dämmmethode natürlich teurer als eine standardmäßige WDVS-Dämmung. Zu rechnen ist hier mit Kosten von 250€-500€ pro Quadratmeter

Kerndämmung

Wer besonders günstig davon kommen kann, sind stolze Besitzer eines Hauses mit zweischaligen Außenwänden. Diese Konstruktion macht das verfahren der Kerndämmung anwendbar. Da hier nur der Dämmstoff in den Hohlraum geblasen wird, ist dies die günstigste Fassadendämmungsmethode. Gerechnet werden kann mit Kosten von ungefähr 70€ pro Quadratmeter.

Aufsparrendämmung

Wer sein Dach am effektivsten dämmen möchte, sollte eine Aufsparrendämmung in Betracht  ziehen. Für diese muss aber auch das komplette Dach neu eingedeckt werden. Somit stellt sie die teuerste Dämmmethode dar. Zu rechnen ist hier insgesamt mit Kosten von 150€-250€ pro Quadratmeter. Flachdächer kommen hierbei mit Kosten von 25€-100€ pro Quadratmeter deutlich günstiger weg. 

Zwischensparrendämmung

Wer sein Dach weniger aufwändig dämmen möchte, kann auch eine Zwischensparrendämmung vornehmen. Diese ist weniger effektiv, aber auch deutlich günstiger. Die Kosten liegen hier etwa bei 50€-80€ pro Quadratmeter

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Auch in der Einsparung von Energie verhält es sich wie mit den Kosten einer Wärmedämmung. Energieeinsparungen können von Standort und Art der Dämmung unterschiedlich ausfallen. Doch es lohnt sich fast immer langfristig, eine Dämmung des Hauses in Angriff zu nehmen. 

Der U-Wert

Um der Wärmeeinsparung eine Kennziffer geben zu können, wird der sogenannte U-Wert oder auch Wärmedurchgangskoeffizient herangezogen. Dieser gibt die Wärmemenge an, welche pro Zeiteinheit durch ein Quadratmeter großes Bauteil hindurch geht. Eine Angabe erfolgt in Watt pro Quadratmeter und Kelvin W/(m²·K). Je niedriger dieser Wert, desto besser ist die Dämmung. 

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In Anlehnung an FIW München 2014

Ein Beispiel in Zahlen. Durch eine effektive Wärmedämmung kann der U-Wert von 1,4 W/m²K auf 0,2W/m²K reduziert werden. Dies entspricht einer Senkung von 1,2. Die gedämmte Außenwand hat dabei eine Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr wird durchschnittlich mit 80 Kilokelvinstunden geheizt. Somit ergibt sich die Rechnung: 1,2 W/m²K x 80 kKh x 100 m² = 9600 kWh Einsparung pro Jahr.

Nehmen wir einen Heizvorgang mit Heizöl an, welches pro Liter 10 Kilowattstunden heizt und 0,62€ teuer ist, so ergibt sich: 9600kWh / 10kWh (pro Liter) x 0,62€ = 1548€ Einsparungen pro Jahr.

Energie Einsparung